igs 2013 im Netz

igs 2013: Werbung auf der Floriade - GABOT (Do, 17 Mai 2012)
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igs 2013: Noch 365 Tage bis zur Gartenschau - Hamburger Abendblatt (Do, 26 Apr 2012)
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Landtagswahl 2013 in Niedersachsen: SPD will Neugründungen von Gesamtschulen ... - Hamburger Abendblatt (Fr, 18 Mai 2012)
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Lebenspfadfinderinnen und -pfadfinder gesucht

Für die Mitarbeit im christlichen Garten beginnt die Suche nach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern

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Lebenspfadfinderinnen und -pfadfinder – Textvorlage für den Gemeindebrief
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Kirchen auf der igs eröffnen Geschäftsstelle in Wilhelmsburg

Bis zu sechs Etagen hoch stapeln sich die roten, gelben und blauen Übersee-Container beim Blick aus dem Fenster der Geschäftsstelle in Wilhelmsburg. Hier sind die neuen Büroräume entstanden, in denen der kirchliche Beitrag für die internationale Gartenschau 2013 seit Jahresbeginn vorbereitet wird. Seit Januar 2012 sind die Möbel aufgestellt, die Kabel für die EDV neu verlegt und die Telefone sind geschaltet. Drei Personen sind hier erreichbar: Peter Schulze, hauptamtlicher Geschäftsführer für das Projekt Lebenspfad aus der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, Claus Everdiking, Geschäftsführer für das Projekt Lebenspfad aus dem Erzbistum Hamburg und Stefanie Murawski als Sekretärin und Projektassistentin; sie kommt ebenfalls aus dem Erzbistum Hamburg.

 

v.l.n.r.: Peter Schulze, Stefanie Murawski, Claus Everdiking v.l.n.r.: Peter Schulze, Stefanie Murawski, Claus Everdiking

Die Geschäftsstelle ist verantwortlich für die organisatorischen und administrativen Abläufe, die notwendig sind, um den christlichen Garten in der Welt der Religionen fertigzustellen und im Jahr 2013 für mehr als 170 Tage zu betreiben. Der weitgehend abgeschlossenen Planungsphase folgt die Phase der Ausschreibung, des Baus und der Fertigstellung bis April 2013. Ab Sommer 2012 beginnt die Suche nach und Gewinnung von Ehrenamtlichen, die nach intensiver Schulung als Gastgeber im Lebenspfad-Garten eingesetzt werden. Tägliche Andachten, sonntägliche konfessionelle und ökumenische Gottesdienste, Konzerte, Ausstellungen, und andere Veranstaltungen werden hier vorbereitet. Zudem werden die Wilhelmsburger, Hamburger, die Norddeutschen und die Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland werden vorab durch eine gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über den kirchlichen Beitrag informiert und zum Besuch der igs 2013 eingeladen.

Gemeinsam entdecken, dass menschliche Lebenspfade spannend sein können und dass hinter jedem einzelnen Lebenspfad ein menschgewordener Gott steht, der unsere Pfade trägt und segenreich begleitet. Dankbar zurückschauen und hoffnungsfroh nach vorne. Seien Sie dabei und freuen Sie sich mit uns auf viele lebendige Begegnungen im Lebenspfad-Garten auf der igs 2013.

 

So erreichen Sie die Geschäftsstelle:

 

Kirchen auf der igs 2013

Lebenspfad GbR – Geschäftsstelle

Schlengendeich 18, 21107 Hamburg

fon 040 / 30 09 33 13

fax 040 / 248 77 – 166

mail pschulze@nordelbien.de

homepage www.kirche-gartenschau2013.de

Staffelübergabe vom Rhein an die Elbe

v.l.: Claus Everdiking, Peter Schulze, Herbert Wolf, Corinna Peters-Leimbach, Sven Dreiser, Kalle Grundmann v.l.: Claus Everdiking, Peter Schulze, Herbert Wolf, Corinna Peters-Leimbach, Sven Dreiser, Kalle Grundmann

Mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher kamen am Sonntag, 16. Oktober 2011, zum Abschlussgottesdienst auf der Bundesgartenschau (BUGA) in Koblenz und sie feierten einen von Freude und Dankbarkeit geprägten und von viel Applaus begleiteten ökumenischen Gottesdienst.

 

Die Vizepräses der Ev. Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber und Weihbischof Jörg Michael Peters aus Trier überreichten gemeinsam mit den Projektleitern Sven Dreiser und Kalle Grundmann einen Weinstock an die Verantwortlichen des Hamburger Kirchenprojektes „Lebenspfad“ bei der internationalen gartenschau 2013. Bosse-Huber wünschte den Verantwortlichen ähnlich gute Erfahrungen wie in Koblenz und äußerte die Hoffnung, auch im Norden mögen die insgesamt zwölf Weinstöcke gedeihen. Die Hamburger Gäste, Pastorin Corinna Peters-Leimbach, Peter Schulze, Claus Everdiking und Herbert Wolf, dankten für die „wunderbare Stabübergabe“. Ihnen sei bewusst, dass sie „in sehr große Fußstapfen“ treten würden, gleichzeitig ermutige sie das „großartige Engagement“ des Koblenzer Kirchenprojektes. Sie empfänden es als Verpflichtung, gut für den Wein zu sorgen, ebenso seien aber dann die Koblenzer verpflichtet, 2013 nach Hamburg zu kommen, nach den Weinstöcken zu schauen und den Lebenspfad mit sieben Themenwelten und fünf Gärten der Religionen in Hamburg-Wilhelmsburg zu besuchen.

 

Kooperationsvereinbarung zwischen christlichen Kirchen Hamburgs und der igs 2013 unter Dach und Fach

v.l.: Claus Kriegs, Heiner Baumgarten, Peter Schulze, Claus Everdiking v.l.: Claus Kriegs, Heiner Baumgarten, Peter Schulze, Claus Everdiking

Die igs 2013 gmbh und die Arbeitsgruppe der christlichen Kirchen „Lebenspfad – Kirchen auf der igs 2013“ haben am 29. August in der Kapelle auf dem Gartenschaugelände eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) unterzeichnet.

 

Innerhalb der „Welt der Religionen“ entsteht, direkt am Westeingang gelegen, der christliche Garten „Lebenspfad“. Dort sollen die igs-Gäste bei ihrem Gartenschaubesuch an die prägenden Lebensetappen des christlichen Lebens erinnert werden und sich mit deren religiöser Deutung und Symbolik auseinandersetzen: mit Geburt und Taufe, Konfirmation und Firmung, Mahl, Trauung, Tod und Auferstehung, Salbung und Segen.

 

Claus Everdiking, igs-Beauftragter des Erzbistums Hamburg, sagte: „Menschen sollen sich in unserem Garten an die Etappen des eigenen Lebenspfades erinnern können und die Gewissheit spüren, dass der christliche Glaube ihnen dabei hilfreich zur Seite steht, Halt und Orientierung gibt.“ 

Igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten sagte: „Die Arbeitsgruppe `Welt der Religionen` begleitet uns schon seit Beginn der Gartenschau-Planungen. Das ist einzigartig für Gartenschauen und verweist auf den intensiven Dialog zwischen den Religionen, der in Hamburg seit Jahren geführt wird. Wir begrüßen das Engagement der christlichen Kirchen wie auch der Muslime, Hindus, Buddhisten und Juden, die alle auf ihre Art dieses gemeinsame Signal setzen.“ 

Peter Schulze, igs-Beauftrager der Nordelbischen Kirche, sagte: „Die Besucherinnen und Besucher werden in den fünf Gärten der Religionen viel über die jeweilige Religion, ihre Rituale und Symbole kennen lernen. Dies trägt zu mehr Toleranz und Verständigung bei.“ Die christlichen Kirchen werden sich mit eigenen Leistungen an dem Bau des Gartens beteiligen, u.a. auch durch das Engagement ihrer Mitglieder in den Kirchengemeinden. Während der igs 2013 werden sie täglich mit Haupt- und Ehrenamtlichen die Gäste der Gartenschau auf dem Lebenspfad begrüßen und Veranstaltungen anbieten.

 

Der christliche Garten ist einer von insgesamt fünf Gärten, welche in der „Welt der Religionen“ von Vertretern der fünf Weltreligionen Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum seit 2008 gemeinsam mit der igs 2013 gmbh geplant und gestaltet werden. Sie zeigen die jeweilige Geschichte, Ideen und Vorstellungen ihrer Religion. Die „Welt der Religionen“ ist auch ein Symbol der Hoffnung, ein Ort des Austauschs und der Toleranz. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass Gärten einen wichtigen Beitrag für das soziale, friedliche Miteinander der Menschen leisten können. In der mit allen Religionen geschlossenen Kooperationsvereinbarung wurde folgende Grundlage verabredet: „In der „Welt der Religionen“ entwickeln die Partner gemeinsam mit der igs 2013 eine von sieben Welten auf der Gartenschau. Sie gestalten einen zentralen Bereich der gemeinsamen Begegnung und des Austauschs miteinander sowie fünf einzelne Gärten, deren Themen von den Mitgliedern der jeweiligen Gemeinschaft formuliert werden. Die Darstellung drückt die Wertschätzung füreinander, die gegenseitige Akzeptanz und die Gleichberechtigung der jeweils unterschiedlichen Ideen der Glaubensgemeinschaften aus.“ 

 

In diesem Jahr wurde als erster Baustein ein Brunnen aus Naturstein und Edelstahl fertiggestellt. Dieser symbolisiert die Bedeutung des Wassers für alle Religionen. Um diesen Brunnen herum entstehen dann die einzelnen Gärten. Die Arbeitsgruppe plant außerdem für den igs Veranstaltungszeitraum vom 26. April bis 13. Oktober 2013 gemeinsame Veranstaltungen rund um den Brunnen, in der Park-Kapelle oder auf einer nahegelegenen Bühne.